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M U S I K A L I S C H E  G E G E N S Ä T Z E

BAROQUE & BARBECUE

ERLEBEN SIE HORNQUARTETT IN

ALLEN FACETTEN

TITEL

"Baroque & Barbecue"

 

MUSIK

Händel, Bach, Marcello,Vivaldi, Piazolla, Turner

Wie der Name schon sagt, erleben Sie heute zwei musikalisch gänzlich unterschiedliche Hälften. Die Klänge des Barock mit ihren großen Namen wie Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Antonio Vivaldi kreuzen wir mit argentinischen Tangos von Astor Piazzolla, einer Originalkomposition von Kerry Turner sowie einem für german hornsound arrangierten Medley der schönsten Melodien aus den James-Bond-Filmen. 

 

Wir eröffnen das Konzert mit einer Suite aus Georg Friedrich Händels (1685-1759) Wasser- und seiner Feuerwerksmusik. Die Wassermusik hat Händel zu Ehren des König Georg I. für eine Überfahrt auf der Themse komponiert. Der daily courant schrieb damals: „Am Mittwochabend, ungefähr um acht, begab sich der König in einer offenen Barke, in der die Herzogin von Bolton, die Herzogin von New Castle, die Gräfin von Godolphin, Frau Kilmaseck und der Graf von Orkney waren, auf eine Bootsfahrt. Und sie fuhren flussaufwärts nach Chelsea. (...) In einem Schiff der Stadtgilde spielten die Musiker, die über 50 Instrumente jeglicher Art verfügten. Sie spielten den ganzen Weg (...) die schönsten, besonders für diesen Anlass von Mr. Händel komponierten Sinfonien, welche Seiner Majestät derart gefielen, dass sie auf dem Hin- und Rückweg dreimal wiederholt werden mussten.“ Die ebenso virtuose wie klangprächtige Feuerwerksmusik entstand rund 30 Jahre später anlässlich des Aachener Friedens zur Beendigung des Österreichischen Erbfolgekrieges.

 

Johann Sebastian Bachs (1685-1750) Choralvorspiel zu Jesu bleibet meine Freude ist eines der berühmtesten Werke des Barock. In dieser Bearbeitung hören Sie, wie sich die Triolen in der Oberstimme und der Choral immer wieder zwischen allen vier Hörnern abwechseln, um schlussendlich in herrlichem C-Dur wieder zueinander zu finden. 

 

Alessandro Marcello (1673-1747) war Sohn einer reichen Patrizierfamilie und studierte neben der Musik noch Mathematik und Philosophie in Padua. Sein berühmtestes Werk ist sein Oboenkonzert in d-moll, welches später von J.S.Bach für Cembalo Solo arrangiert wurde. Sie hören heute den wunderbaren langsamen Satz aus dem Oboenkonzert in einer Fassung für vier Hörner. 

  

Antonio Vivaldi (1678-1741) ist der dritte der großen Barockkomponisten. Er schrieb über 500 Konzerte. 241 widmen sich der Violine als Soloinstrument. Die bekanntesten sind sicherlich seine vier Jahreszeiten. Heute hören Sie aus dem Winter den weltberühmten langsamen Satz – Largo.

 

Wir schließen den ersten Teil mit einem virtuosen Concerto in drei Sätzen von Georg Philipp Telemann (1681-1767). Original für vier Geigen komponiert, zeigt Michael Höltzel in seinem Arrangement, wie virtuos auch Hörner klingen können.

 

 

  

Nach der Pause nun gehen wir ungefähr 300 Jahre in der Musikgeschichte weiter und laden Sie ein zu einem sehr amüsanten Teil mit unterschiedlichen Werken ein.

 

 

Astor Piazzolla (1921-1992) ist der Begründer des Tango Nuevo. Viele seiner Tangos können nicht mehr getanzt werden, sondern sind vom ihm bewusst als Musik zum Hören komponiert worden. Stilistisch jedoch bleibt er dem Tango treu. Die typischen harmonischen Wendungen, synkopische Rhythmen und der Grundcharakter des Tangos. Jedoch wechselt er auch oft ab zwischen Solopassagen und einem akkordischen Spiel des ganzen Ensembles. Im Original meistens mit 2 Bandoneons, Violine, Bass und Klavier gespielt, hören Sie heute drei Tangos für vier Hörner in einer Bearbeitung von Flemming Salvig. 

 

Kerry Turner (*1960) ist der erste Hornist des American horn quartet und macht sich

schon seit einigen Jahren auch als Komponist einen Namen. Natürlich beinhaltet sein Werk hauptsächlich Stücke für Hörner, weil er exakt weiß, was man den einzelnen Hornisten zumuten kann und speziell der Unterteilung von zwei hohen und zwei tiefen Hornisten, wie man sie im Orchester vorfindet, Beachtung schenkt. Sein horn quartet Nr.2 ist mit „Americana“ untertitelt. Der erste Satz, „The West“, ist ein wahrliches Feuerwerk an Virtuosität mit schnellen sechzehntel-Läufen und einem an einen Western-Film erinnernden zweiten Thema. Der zweite Satz, „The War“, beschreibt nicht etwa ein kriegerisches Szenario, sondern vielmehr die Situation nach einer großen Schlacht, wo alles in Trümmern liegt und eine einzelne Person darin herumläuft und hofft, dass der Graus endlich ein Ende hat. Im dritten Satz, „Hoe-Down“, steht dann nochmal Schnelligkeit und Virtuosität im Vordergrund. Was man aus einem Horn alles herausholen kann: Hier hören Sie es! 

 

Wer kennt sie nicht: Die James-Bond-Titelmusiken. Die größten Sänger und Songwriter haben sich dafür hingesetzt und eine Fülle an tollen Melodien und Songs geschrieben. Georg Köhler hat sich einige davon rausgenommen und ein Medley für vier Hörner daraus geschrieben. Hören Sie Melodien aus Skyfall, Goldfinger, For your eyes only, All Time high und viele mehr...

 

 

Christoph Eß

 

D E T A I L L I E R T E S  P R O G R A M M

Die Musiker begeisterten ihre Zuhörer mit einer Fülle von geradezu betörenden Klangeffekten, die idiomatisch, sozusagen aus dem Geist des Instruments entwickelt wurden. 

30. JAN 2015

REZENSION VON JADWIGA MAKOSZ

W E S T F Ä L I S C H E R  A N Z E I G E R

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HÄNDEL/WASSERMUSIK, "STARS VON MORGEN" - ARTE

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