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S C H U M A N N ,  M A D S E N ,  M O Z A R T 

WITH ORCHESTRA

GHS

WITH ORCHESTRA

TITEL

GHS with Orchestra

MUSIK

Schumann, Madsen, Mozart

Robert Schumann

Konzertstück für 4 Hörner und Orchester

 

Trygve Madsen

Sinfonia concertante op.153 für 4 Hörner und Orchester

 

 

Leopold Mozart

Sinfonia da caccia für 4 Hörner, Streicher und Kugelbüchse

PROGRAMM

 

Trygve Madsen

Sinfonia concertante op. 153 fÜr vier Hörner und Orchester

 

Trygve Madsen ist einer der produktivsten und vielseitigsten Repräsentanten des zeitgenössischen norwegischen Musikschaffens und unter ausübenden Musikern längst kein Geheimtipp mehr. 1940 in Frederikstad geboren, entstammt Madsen einer Familie mit langer Musiktradition. Er studierte Komposition und Klavier in Oslo und Wien. Seine Vorbilder sind neben den drei großen russischen Komponisten Tchaikowski, Prokofjew und Schostakowitsch vor allem Bach, Mozart, Richard Strauss und Maurice Ravel. Außerdem begeistert sich Trygve Madsen seit seiner Kindheit für den Jazz. In vielen seiner Werke hinterlassen somit auch Oscar Peterson, Dizzy Gillespie, Charlie Parker und andere Jazzgrößen ihre Spuren. Madsens Werkkatalog umfasst mehr als 150 Kompositionen, darunter zwei Opern, fünf Sinfonien, mehrere durch die Malerei beeinflusste Orchesterwerke sowie zahlreiche Instrumentalkonzerte und Kammermusik. Viele seiner Werke sind das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit mit den jeweiligen Auftraggebern oder Widmungsträgern. So entstand auch dieses neue Werk, die Sinfonia concertante“ op. 153, in Kooperation mit Christoph Eß und dem Hornquartett „german hornsound“. Christoph Eß lernte Trygve Madsen zum ersten Mal bei der Uraufführung des „Quintettes für Horn, Violine, zwei Violen und Violoncello“ im Rahmen der Festspiele Mecklenburg- Vorpommern 2011 kennen, die er dort auf Wunsch des Komponisten spielen sollte. Seither besteht ein enger Kontakt, der 2012 mit einer CD-Produktion aller bisherigen Werke für Horn beim Label GENUINclassics einen ersten Höhepunkt erreichen konnte. Diesem Kontakt ist auch das neue Opus, welches Sie heute hören werden, zu verdanken. Das Hornquartett „german hornsound“ hatte schon lange den Wunsch, neben dem berühmten „Konzertstück für 4 Hörner und Orchester“ von Robert Schumann ein weiteres Werk für diese Besetzung in Auftrag zu geben, welches zum einen gemeinsam mit dem Schumannschen Vorbild, zum anderen aber auch als eigenständiges Werk in den Konzertprogrammen Einzug finden kann. Madsen war

sofort dafür zu begeistern und so entstand der Kompositionsauftrag an den norwegischen Komponisten. Madsen begann im Sommer 2012 mit den ersten Skizzen und in vielen Gesprächen mit den Hornisten des Quartettes entwickelte sich die „Sinfonia concertante“.

Ursprünglich zum Jubiläumsjahr von Richard Strauss 2014 konzipiert, freuten wir uns, dass wir die Uraufführung bereits im Sommer 2013 mit dem Bayerischen Landesjugendorchester unter Olivier Tardy machen konnten. Sie werden die Hommage an das Vorbild Richard Strauss in der „Sinfonia concertante“ nicht überhoÅNren können. Madsen hat vor allem eine von Strauss’ großen kompositorischen Stärken benutzt: seine Zitattechnik, um nicht zuletzt vor allem ihn selbst zu zitieren... Auch den Namen des Meisters – in Noten geschrieben – können Sie zu Beginn des

zweiten Satzes sowie in der Kadenz des dritten Satzes finden. In freier Adaption benutzt Madsen hier eine Kompositionstechnik aus der Renaissance: „soggetto cavato“. Wichtig war Madsen, dass die unzähligen Möglichkeiten, die aus der Verbindung von vier Hörnern entstehen, zum Ausdruck gebracht werden. Vom großen symphonischen Tutti bis zu solistischen konzertanten Einwürfen jedes einzelnen Hornisten bietet diese Besetzung eine Fülle an Kontrasten und Überraschungen. Lassen auch Sie sich überraschen!

 

Christoph Eß

Mit "german hornsound" trat ein Quartett von vier exzellenten Hornisten auf die Bühne. Sie trumpfen auf mit Robert Schumanns Konzertstück für vier Hörner und Orchester op. 86 - selten aufgeführt, weil extrem schwierig zu spielen, zumal auf einem Instrument, das als Mimose bekannt ist. Ein besonderes Erlebnis, diese Musik live und in solch homogener Qualität zu hören! Die vier brachten den romantischen Hörnerklang mit höchster Brillanz in Siegerpose. 

4. FEB 2015

REZENSION VON SUSANNE ECKSTEIN

S Ü D W E S T P R E S S E

Was die Herren von german hornsound da absolvierten, war ein wahrer Hornmarathon. Auf welchem Niveau sie unterwegs sind, war daran abzulesen, dass da bis zur letzten Minute nie auch nur ein Hauch von Festwerden im Ansatz zu spüren war. Leichtfüßig, brilliant und schlank im Ton reichen die Vier die Signalstafetten bei Schumann weiter. Fabelhaft die Stimmungswechsel zwischen glanzvollem Fanfarenton und lyrischer Zartheit. Weich und dunkel strömt der Hornton im innigen Mittelsatz.

4. FEB 2015

REZENSION VON ARNIM KNAUER

R E U T L I N G E R  G E N E R A L A N Z E I G E R 

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